Heilender Gesang

„The leaves on the trees reach up to the sky, as their roots reach down through the deep dark earth.“

(Die Blätter der Bäume reichen hoch bis in den Himmel, während ihre Wurzeln bis in die tiefe dunkle Erde reichen.)

 

In unserer Ritualkreis-Gruppe gehört das Singen mittlerweile zum festen Bestandteil. Oft singen wir Chants aus dem paganen oder wicca Bereich.

Hier mal ein kleiner Auszug aus Wikipedia, was das Chanten überhaupt bedeutet:

Chanting, Chanten (von engl. to chant = (ab)singen, rhythmisch rufen, engl. chant = (feierlicher) Gesang, Kirchenlied) im engeren Sinn bezeichnet das Singen von religiösen Liedern oder Mantren als religiöse Praxis. Im weiteren Sinn ist Chanting das Singen einfacher Melodien, bzw. das melodische Sprechen von Texten ? oft in Verbindung mit Körperbewegung, Trommeln oder auch Tanz ? als Teil von Therapien oder Wellness-Übungen. Im Unterschied zum „professionellen“ Singen, z.B. in einem Kirchenchor, geht es beim leistungsfreien Chanting nicht um musikalische Perfektion oder Kunst, sondern darum, durch länger andauerndes Wiederholen und die Konzentration auf den Chant und die Gruppe soziale, gesundheitsfördernde und transzendente Wirkungen zu entfalten. Stehen die gesundheitsfördernden Wirkungen im Vordergrund (z.B. Abbau von Stress, Senkung des Blutdrucks), wird Chanten oft auch als „Heilsingen“ bezeichnet.

Eins sein mit der unendlichen Sonne

Wir merken dieser Tage die schwindende Kraft der Sonne (extrem). Der ein oder andere hat vielleicht seine Heizung wieder in Betrieb genommen. In genau 3 Tagen halten sich Tag und Nacht die Waage. Danach zieht sich die Sonne zurück bis zum 21. Dezember – Der Wintersonnenwende – an der wir den Tod und die Wiedergeburt des Sonnengottes feiern. Doch wir können die Sonne in der Zeit, in der sie sich zurück zieht, in unseren Herzen tragen und bewahren. Hier ein tolller Gesang der Lakota:

Wir sind Eins /Lasst uns eins sein mit der unendlichen Sonne.

Für immer. Für immer. Für immer.

Spirituelle Kunst

Mayapyramide

Eigentlich gibt es ja keine Zufälle.

Aber wie könnte man es sonst umschreiben, wenn man mit mindestens 3 Fragezeichen im Gesicht bei einer Freundin auf der Terrasse sitzt und plötzlich wie aus heiterem Himmel auf eine Person trifft, die einen ein ganzes Stückchen weiter katapultiert?

So erging es mir Ende April.

Damals lernte ich Peter Schwab kennen, Malermeister und Künstler aus Rosenheim.

Er erzählte mir damals von seiner wunderbaren Reise nach Mexiko, wo er einen Schamanen und Heiler traf.

Von diesem Mann, Ricardo, erhielt er Copal, ein seltenes Harz, dass dort in einem bestimmten Ritual gewonnen wird.

Ich bekam ein Stückchen Copal geschenkt, das wiederrum wir auf unserem wunderbaren Betriebsausflug in den Allgäu in einem Ritual verwendet haben.

Wir haben dieses Ritual während des Venustransits durchgeführt, es war vom Ablauf und von der Stimmung ganz anders, als unsere bisherigen Rituale.
Und ich hoffe sehr, dass wir damit der Welt – oder erstmal uns, was ja schon mal ein kleiner Schritt wäre – ein bisschen haben helfen können.

Peter und seine Frau Maresa haben ein Künstleratelier in Thansau bei Rosenheim.

Dort stellen sie ihre Bilder aus, bieten Workshops an und organisieren Veranstaltungen.

Vielleicht seid ihr genauso inspiriert von deren Arbeiten, wie ich es bin.

Eindrücke

Die Berge

Gott hat die Berge einst
für sich allein geschaffen,
ob ihrer Schönheit
Tür zum Himmel sie benannt.

Dann wollte er den Menschen
teilhaben lassen an seiner
wunderbaren Schöpfung und
gab ihm die Berge zum Geschenk.

Heute sind sie vielerorts
ein Weg zu sich selbst geworden,
ein heiliger Ort voll Magie
und Ruhepol geschundener Seelen.

© Franz Christian Hörschläger

(Danke für unseren schönen Betriebsausflug)

Die weißen Gestalten

Den Frühling – man erahnt ihn schon,

auch hat man ihn gerochen.

Gefrorene Erde ihn noch verbirgt,

doch lauscht man, hört man’s leise pochen.

 

Horch, was ist das für ein Laut,

meines Herzens vertrauter Klang.

Tak, tak, tak – kommt es auf mich zu,

das Pferdlein mit Brigid am Waldrand entlang.

 

Welch ein Anblick – die weißen Gestalten,

durch eisige Landschaft sie ziehn‘.

Und jeder Huf der den Boden berührt,

lässt den Frost des Winters der Erde entfliehn‘.

 

Grau zu Braun – so wechseln die Farben.

Sie ziehen vorüber, ganz unbeschwert.

Man hört ein Vöglein sein Lobpreis singen.

Kommt, preist auch ihr – Brigid auf dem Pferd.

 

ein Gedicht von Isabella Eisen

in Erinnerung an ein schönes Imbolc 2012

Imbolc