Spirituelle Kunst

Mayapyramide

Eigentlich gibt es ja keine Zufälle.

Aber wie könnte man es sonst umschreiben, wenn man mit mindestens 3 Fragezeichen im Gesicht bei einer Freundin auf der Terrasse sitzt und plötzlich wie aus heiterem Himmel auf eine Person trifft, die einen ein ganzes Stückchen weiter katapultiert?

So erging es mir Ende April.

Damals lernte ich Peter Schwab kennen, Malermeister und Künstler aus Rosenheim.

Er erzählte mir damals von seiner wunderbaren Reise nach Mexiko, wo er einen Schamanen und Heiler traf.

Von diesem Mann, Ricardo, erhielt er Copal, ein seltenes Harz, dass dort in einem bestimmten Ritual gewonnen wird.

Ich bekam ein Stückchen Copal geschenkt, das wiederrum wir auf unserem wunderbaren Betriebsausflug in den Allgäu in einem Ritual verwendet haben.

Wir haben dieses Ritual während des Venustransits durchgeführt, es war vom Ablauf und von der Stimmung ganz anders, als unsere bisherigen Rituale.
Und ich hoffe sehr, dass wir damit der Welt – oder erstmal uns, was ja schon mal ein kleiner Schritt wäre – ein bisschen haben helfen können.

Peter und seine Frau Maresa haben ein Künstleratelier in Thansau bei Rosenheim.

Dort stellen sie ihre Bilder aus, bieten Workshops an und organisieren Veranstaltungen.

Vielleicht seid ihr genauso inspiriert von deren Arbeiten, wie ich es bin.

Samhain

Samhain war:

  • Stille sehen
  • Dunkelheit hören
  • Vergangenes begrüßen

Gleichzeitig barg unsere Samhainfeier auch etwas Neues, ein Experiment.
Denn entgegen meiner früheren Aussagen haben wir diesmal den Naturgeistern nicht nur Nüsse geopfert, sondern auch ein Stamperl guten Birnenschnaps. (Über Gin, den Tatzelwurm immer vorschlägt,  verfügt unsere Hausbar nicht)

Heute eine Woche nach unserem Ritual ging ich wieder an unserem Ritualplatz vorbei.
Der ausgehöhlte Kürbis, den ich samt Teelicht nun entsorgen wollte, war nicht mehr da.

Ein bisschen schlechtes Gewissen habe ich nun schon, denn eigentlich streben wir an, dass wir unsere Plätze immer ordentlich verlassen.
Den Kürbis wollten wir noch ein bisschen zur Freude von vorbei kommenden Wanderern stehen lassen und ein paar Tage später dann wieder aufräumen.

Aber das Schnapsgläschen, dass ein paar Schritte weiter etwas versteckt stand, war bis auf ein paar Fichtennadeln leer!

Jetzt frage ich mich: Waren da wirklich Naturgeister am Werk oder gibt es in einem bestimmten Wald nun ein paar verkaterte Mäuschen?

Kürbis

Wo vor einer Woche noch wilde Samhain-Feste gefeiert wurden ...

Ritualplatz

... ist jetzt wieder alles still und leer!

Handfasting 2011

Sommerblüten

„Eine große Liebe ist eine Lebensleistung, die über einen sehr langen Zeitraum erbracht wird.
Je länger wir zusammen sind, umso mehr fühlen, denken und handeln wir gemeinsam.“

Ein Handfasting bei einem Paar, dass schon mehrere Jahre verheiratet ist, hat eine andere Qualität, als bei Frischvermählten.

Eigentlich wird dabei bestätigt, was beide Eheleute längst wissen.
Und um einen Segen gebeten, den beide längst haben.

Es ist eine schöne Geste, auf diese Art und Weise sein Eheversprechen zu erneuern!

Opfer für Naturgeister

Waldgeister

Immerwieder höre und lese ich von Opfergaben in Form von Milch oder Kuchen oder Schnaps an Naturgeister.
Ich bin da immer ein bisschen im Zwiespalt, wenn ich mir das vorstelle.
Einerseits wird dies von Menschen praktiziert, von denen ich eine hohe Meinung habe und deren Urteil ich schätze.
Andererseits hat mich immer wieder irgendwas davon abgehalten, dies auch so zu handhaben.

Ich habe das bisher auf meinen Geiz geschoben ….

Und heute kam mir folgende Geschichte in den Sinn:

Stellen wir uns mal vor, wir hätten einen lieben Großvater, der nun seinen 90. Geburtstag feiert.
Der Opa hat sich früher für Autos interessiert und da wir über genügend Geld verfügen, schenken wir ihm einen schönen roten Sportflitzer, z.B. einen Jaguar.
Er wird sich natürlich freuen und sich überschwenglich über dieses noble Geschenk bedanken.
Er wird dem Pfarrer, dem Friseur und dem Zahnarzt davon erzählen und auch ein bisschen stolz sein.
Aber er wird so ein Höllenteil wahrscheinlich niemals fahren. Seine Knie und seine Hüfte ächzen unüberhörbar bei dem Versuch, sich in die Sportsitze zu zwängen; er traut seiner Sehkraft und seinem Reaktionsvermögen nicht mehr, hat vielleicht den Führerschein bereits abgegeben.
Vor allen Dingen aber hat sich seine Zeit geändert! Es ist ihm nicht mehr wichtig, es bereitet ihm keine Freude, keinen Genuss mehr.
Er hat nun andere Vorstellungen, Sorgen, Gedanken.
Trotzdem freut er sich und ist dankbar, weil er sich geehrt und geliebt fühlt.

Und nun stellen wir uns mal vor, wir haben kleine Kinder, die auch dem Opa, ihrem Ur-Opa, zum 90. Geburtstag gratulieren.
Die haben halt kein Geld.
Aber das älteste Kind malt ein schönes Bild mit einer Blumenwiese und einer Sonne.
Und das Jüngste kann noch nicht malen, schlingt dafür seine Ärmchen um den Hals des alten Mannes und flüstert ihm ins Ohr: „Du bist der beste Opa der Welt!“

So meine ich das.

Ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ein ätherisches Wesen sich für Schnaps interessiert.

Aber es nimmt unsere Zuneigung, unseren Respekt und unsere Dankbarkeit zur Kenntnis.

P.S. Ich werde weiterhin Blumensamen streuen …

Ein Kreis ist ein Kreis ist ein Kreis

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Da Samhain ja das keltische Neujahrsfest ist, bietet es sich an, zu diesem Ritual mal etwas Neues zu versuchen.
Und das haben wir diesmal gemacht.

Wir haben bei unserem letzten Samhain-Ritual das Ziehen des Schutzkreises anders gestaltet.

Normal läuft es bei uns so ab, dass wir uns gegenseitig räuchern, ziehen wir um unseren Bereich einen Schutzkreis (was meistens die Bella macht) und rufen dann die einzelnen Elemente an.

Diesmal hat Klaus, der sich viel mit druidischen Traditionen beschäftigt, das Kreisziehen übernommen.
Und alles war ganz anders.
Den Klaus zu sehen, wie er den Kreis mehrmals abging war archaisch, mysteriös, magisch und doch irgendwie von irgendwoher aus einer anderen Zeit bekannt.

Und es war ein anderer Klaus.

Ich möchte jetzt nicht auf die Einzelheiten von diesem Schutzkreisritual eingehen.
Denn es gehört ganz allein dem Klaus und ein kleines bisschen uns.

Danke!

MondYoga

Neue Internetseite

 

Vor vielleicht 8 Jahren kam ich auf die Idee, meine täglichen Joga-Übungen nach den jeweiligen Mondständen auszuwählen.
2 Jahre später fasste ich meine gewonnen Erkenntnisse auf einer Internetseite zusammen. Für die Fotos besorgte ich mir eine Holzfigur, wie man sie auch zum Zeichnen verwendet, quälte sie in die jeweiligen Körperhaltungen, fixierte sie mit Draht und machte unendlich viele Fotos für diesen sehr aufwendigen Webauftritt: Internetseite Mondyoga
Ein Jahr nach dem Veröffentlichen war die Technik und das Design der Seite bereits überaltert.

Nun bin habe ich mich endlich daran gemacht, mein Projekt “Mondyoga” ein neues Gesicht zu geben.

Ich habe das ganze Paket in einen WordPress-Blog gesteckt, grundlegende Informationen über Joga und Mondyoga kann man unter den Links oben in der Menüleiste abrufen. Jeden Tag (oder fast jeden Tag) gibt es eine Joga-Übung (Asana) passend zum momentanen Mondzeichen.

Es würde mich sehr freuen, wenn ihr euch dieses Projekt einmal anschaut.
Sagt mir, ob es euch gefällt. Und wenn es euch nicht gefällt, sagt mir bitte, warum.

Aber wenn es euch gefällt, möchtet ihr es vielleicht weiter verfolgen und weiter empfehlen.

Und hier noch mal die Adresse: www.mondyoga.de

Handfasting

handfasting


Am 26. Juni haben wir anlässlich der Hochzeitsfeier von Bella und André zum ersten Mal ein Handfasting-Ritual durchgeführt.

Das Handfasting ist als Hochzeitszeremonie aus dem keltischen Raum überliefert. Der Höhepunkt dabei ist das gemeinsame Verknoten der Hände des Brautpaars.

Es fasziniert mich noch heute, wie sich das Ritual und dessen Ablauf seit den ersten Überlegungen bis hin zur Ausführung entwickelt, oder besser: verselbstständigt hatte. Mir scheint es heute so, als hätte dieses Ritual, nachdem es in unseren Köpfen entstanden war, den eigenen Willen gehabt, durchgeführt zu werden, und noch mehr: es wollte auf eine bestimmte Art und Weise ablaufen.

(Das ist alles ein bisschen sehr metaphysisch, ich weiß schon)

Auf jeden Fall war dies eine sehr starke, Energie geladene Zeremonie, bei der erwartungsgemäß etliche “andere” Wesenheiten mit zugegen gewesen sind.
Möge dies dem Brautpaar viel Glück und Segen auf ihrem gemeinsamen Weg geben.

Ich möchte hier absichtlich nicht den Ablauf des Rituals veröffentlichen.

Aber bedanken will ich mich bei den Betreibern der Seiten www.hexenpfad.de und www.paganforum.de für die Inspiration.

Und natürlich bei allen Mitwirkenden, besonders Marieluise und Uta, Laura für die schöne Musik und den vielen lieben Geistern, aus welchen Welten sie auch stammen.

Gebet für Litha

Gebet zu den Elementargeistern

Kinder des Waldes, der Blumen und Hecken,

Kinder der Lüfte und des Windes,

Kinder des Feuers und der Glut,

Kinder der Bäche und Teiche,

An euch richten wir die Bitte, an euch, die ihr euch zurückgezogen habt,

An euch die Bitte: Kehrt zurück.

Denn seht, ohne euch

Verkümmern die Bäume des Waldes,

werden entwurzelt von entgeisterten Orkanen.

Entseelte Fluten türmen sich dem Himmel entgegen.

Das Feuer der Hölle, gerufen von entwurzelten Menschen,

kann uns nicht wärmen, nur vernichten.

An euch das Versprechen. An euch, die zurückkehren möchtet,

An euch das Versprechen: Das Unsere zu tun,

die Erde euch und uns lebenswert zu machen.

Denn ohne eure lebendige Kraft ist alles tot.

(Roland Scholz)

Gänseblümchentinktur

Auf dem Blog vom Raabenweib gibt es ein Rezept für eine Gänseblümchentinktur.
Ich kopiere das jetzt mal hier rein, aber bitte besucht trotzdem ihren sehenswerten Blog!

Man nehme:

Ein dunkles Glas mit Gänseblümchenköpfen füllen,
mit Schnaps übergießen und 4 Wochen an einem dunklen Platz
stehen lassen.
Danach abseihen und in eine dunkle Flasche füllen.
Pro Tag 10-50 Tropfen für Erwachsene.
Für Kinder mit Wasser verdünnen!

Wirkt blutreinigend, verdauungsfördernd, appetitanregend, krampfstillend, hustenlindernd, harntreibend und lässt Ödeme schwinden.

1 EL Blüten pro Tasse für Kindertee!

Jetzt muss ich mir nur noch eine Gänseblümchenwiese finden, die KEIN Hundeklo ist!

Walpurgisnacht

Diese dumpfen Pfaffenchristen,
laßt uns keck sie überlisten!
Mit dem Teufel, den sie fabeln,
wollen wir sie selbst erschrecken.
Kommt! Kommt mit Zacken und mit Gabeln,
und mit Glut und Klapperstöcken
lärmen wir bei nächt’ger Weile
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
Heul’ in unser Rundgeheule,
kommt! Kommt! Kommt!

Johann Wolfgang von Goethe

Ein schönes Beltane allerseits!