Walpurgisnacht

30. April 2010

Diese dumpfen Pfaffenchristen,
laßt uns keck sie überlisten!
Mit dem Teufel, den sie fabeln,
wollen wir sie selbst erschrecken.
Kommt! Kommt mit Zacken und mit Gabeln,
und mit Glut und Klapperstöcken
lärmen wir bei nächt’ger Weile
durch die engen Felsenstrecken!
Kauz und Eule,
Heul’ in unser Rundgeheule,
kommt! Kommt! Kommt!

Johann Wolfgang von Goethe

Ein schönes Beltane allerseits!

2 Reaktionen zu “Walpurgisnacht”

  1. Holdaam 19. August 2010 um 13:26 Uhr

    Da ich ja wirklich neugierig bin und mir gerne die Leute anschaue die bei meiner Verlosung mitmachen stöbere ich hier bei dir rum und finde dieses wunderbare Gedicht.Hach ich mag Goethe.LG Holda

  2. Sabienesam 19. August 2010 um 13:29 Uhr

    Man glaubt gar nicht, wie weise er war!
    Sabiene

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